Glossar zum Risiko- und Krisenmanagement
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| Begriff | Definition |
|---|---|
| Audit |
Kontrollinstrument, das in Form eines Vergleichs zwischen dem Soll- und dem Ist-Zustand Verbesserungspotenziale von Prozessen aufzeigt. Man unterscheidet zwischen internen und externen Audits. Interne Audits werden von Mitarbeitern durchgeführt, die nicht aus dem zu auditierenden Bereich stammen. Externe Audits erfolgen durch unabhängige, externe Gutachter. Grundlage eines Audits ist meist eine Checkliste, die z. B. Rechtsvorschriften, Normenanforderungen oder interne Zielvorgaben enthält. |
| Ausfall |
Störung oder auch Versagen eines Systems oder eines seiner Teile, das dessen ordnungsgemäßes Funktionieren verhindert. |
| Behörde, zuständige |
Siehe Vor-Ort-Behörde |
| Behördenmanagement |
Zusammenarbeit von Unternehmen mit den zuständigen Vor-Ort-Behörden im Falle einer Krise. Es umfasst z.B. die gesetzlich vorgeschriebenen Melde- und Informationspflichten der Unternehmen sowie die Einbindung von Behörden in das unternehmenseigene Krisenmanagement. |
| Best Practice |
Vorbildliche und nachahmenswerte Verfahrensvorgehensweise, die als Modell auch auf andere Unternehmen bzw. Unternehmensbereiche adaptiert werden kann. |
| Betriebliche Kontinuität |
Absicherung essenzieller wertschöpfender Geschäftsprozesse (z.B. die Produktion einer Unternehmung), um das wirtschaftliche Fortbestehen gewährleisten zu können. |
| Betriebliches Kontinuitätsmanagement |
Konzepte, Planungen und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Kontinuität, damit diese unter ungewöhnlichen, kritischen oder katastrophalen Bedingungen gewährleistet wird. |
| BfR |
Bundesinstitut für Risikobewertung mit Hauptsitz in Berlin. Übernimmt die Bewertung der Lebensmittelsicherheit, der Produktsicherheit, der Sicherheit von Bedarfsgegenständen und des Verbraucherschutzes. Das BfR berät in diesen Fragen wissenschaftlich das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). www.bfr.bund.de. |
| BLL |
Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. mit Hauptsitz in Bonn sowie Außenstellen in Berlin und Brüssel. Der BLL repräsentiert die Lebensmittelwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Landwirtschaft über die Verarbeitung bis hin zum Handel und zu Angehörigen beratender Berufe. Das Aufgabengebiet umfasst die Entwicklung des europäischen, deutschen und internationalen Lebensmittelrechts sowie die aktive Begleitung der einschlägigen naturwissenschaftlichen Disziplinen. www.bll.de. |
| BMELV |
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit Hauptsitz in Bonn und einer Dienststelle in Berlin. www.bmelv.de. |